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| Ein Vulkan entsteht, wenn Magma (heisses, flüssiges Gestein) bis an die Oberfläche der Erde oder eines anderen Planeten aufsteigt. Erscheinungen, die mit dem Austritt der glutflüssigen Gesteinsschmelze verbunden sind, heissen Vulkanismus. Der Name stammt von der italienischen Insel Vulcano, die zu den Liparischen Inseln im Tyrrhenischen Meer gehört. Bei den Römern galt diese Insel als die Schmiede des Vulcanus, dem Gott des Feuers. In der Tiefe der Erde, in über -100 km, herrschen Temperaturen von 1000 bis 1300 Grad Celsius. Hier schmelzen die Gesteine zu zähplastischem Magma, das sich Herden in 2 bis 50 km Tiefe sammelt. Wenn der Druck zu groß wird, wird das Magma durch Spalten und Klüfte an die Erdoberfläche gepresst, wo es austritt und als Lava bezeichnet wird. Bei einem solchen Vulkanausbruch werden glutflüssige, aber auch feste und gasförmige Stoffe freigesetzt. Wenn sie durch die Luft geschleudert werden und währenddessen erstarren, nennt man sie Bomben. Vulkane haben meist die Form eines Kegels, dessen Neigung von der Zähigkeit der Lava abhängt. Die Gestalt kann aber auch unregelmäßig sein oder eine kuppelförmige Aufwölbung bilden. Viele Vulkane bilden sich auf dem Meeresgrund, wenn die Erdplatten auseinanderdriften oder übereinander geschoben werden. Das dort austretende Magma ist glasartig. Ein über geologische Zeiträume ortsfest angesiedelter Aufschmelzungsbereich im Erdmantel ist ein "Hot Spot". Es sind weltweit deren etwa 40 bekannt. Gesteinsplatten schieben sich durch tektonische Mechanismen während langer Zeiträume über den Hot Spot hinweg. Es bilden sich perlenschnurartig hintereinander neue Vulkane, als würden sie sich durch die Kruste hindurchschweißen. Ein Beispiel sind die Hawaii-Inseln: die Hauptinsel Hawai’i, die als jüngste Vulkaninsel über dem Hot Spot liegt, ist erst 400.000 Jahre alt, während die älteste der 6 Vulkaninseln Kauai im Nordwesten bereits vor etwa 5,1 Millionen Jahren entstanden ist. Weltweit gibt es gegen 2000 Vulkane, die als aktiv betrachtet werden. Ihre Verteilung kann man mit Hilfe der Erkenntnisse der Plattentektonik verstehen. Ob ein Vulkan endgültig erloschen ist oder wieder aktiv werden kann, interessiert uns besonders. Die Vulkanologie versucht, Vulkanausbrüche präzise vorhersagen zu können. Das geschieht unter anderem durch:
siehe Wikipedia |
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siehe auch Vulkan-Webcams
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