Kolumnen von Otto Hegnauer


Themenband

1  ESMONO 2 Schulh.2 3 Container 4 a.Schulen&Hilfswerke 5 Feste 5 Feste 6 Playlists

Sie sind mit soo wenig zufrieden!

Hilfe ist überfällig, Hilfe tut Not


Sie spielen noch hungernd

Otto Hegnauer

(30. Nov. 13, Reprise vom 15.11.)

Aus Grossfamilien sind Sippschaften geworden. Die Mütter lernen auch DAMIT umzugehen. Wir auch.

Eigentlich haben wir Grund, stolz zu sein, ist es uns doch gelungen, eine Schule mit über 150 Kindern schon drei Jahre lang zu unterhalten, und, "leider" müssen wir sagen, es warten ihrer noch viel mehr. Die keine Chance mehr haben. Und, ebenfalls "leider", sind zwei Container vollgestopft mit Hilfsmitteln und bezahlt von grossen Stiftungen immer noch nicht ausgelöst. Die ersten Güter treten bald den Verderb an, obschon die Transporte und alle Nebenkosten bezahlt sind und ein Haus zur Zwischenlagerung bereit steht..

Als unverderblich gegen jede Art von Verderb haben sich Geldspenden erwiesen, die stets nach 1-2 Tagen zu fast schweiz-üblichen Kosten eingetroffen sind und uns bis jetzt unschätzbare Dienste erwiesen haben (das Konto der Schulleiterin ist unten angegeben). Im Hinblick auf das kommende Weihnachtsfest möchte ich alle meine Freunde und e-Mail-Partner bitten, doch unserer kleinen Schule nach Möglichkeit zu helfen, damit ihr ein anhaltender Bestand beschieden sein wird.

Bestimmt helfen dir die zahllosen bebilderten Artikel meiner Arbeit, zu zeigen, dass es sich um eine Hilfe handelt, die sich lohnte. Im vollen Bewusstsein, dass noch Millionen ähnlich dringender "Fälle" Hilfe und Lebensrettung vergeblich erhoffen. Ich danke auch für jede Unterstützung meiner Bemühungen durch Weiterempfehlung. Ich bitte für Verständnis und Nachsicht dafür, dass ich nicht jede Spende persönlich verdanken kann.

Butterbrot statt Lehmkuchen!

Oft höre ich unglaubliche und grausame Geschichten, die ich noch nicht weitergegeben habe. Eine Katastrophe ist nachhaltig selbst wenn ihr Wirken nur Sekunden dauert. Sehr viele unserer Kinder haben gar keine Eltern mehr oder kennen sie nicht. Sie haben sich an ihre neue "Familie" gewöhnt und wissen kaum mehr etwas anderes.

Deshalb zum Abschluss ein kurzer Gedanke, dass unzählige Kinder gar keine Eltern mehr haben oder diese vermissen. Sie blieben seit dem grossen Erdbeben von 2010 einfach verschwunden, und die Kinder haben sich zu eigenen Lebens- und Leidensgemeinschaften, eine Art Sippschaften zusammengefunden. Die Mütter haben sich auch solchen neuen "Verhältnissen" nicht verschlossen, sondern ihre Rolle als Hüter der Scharen getreulich weiter gespielt.

Auch den Müttern bei dieser Gelegenheit ein besonderes Kränzchen. Im ersten Jahr haben sie Lehrer gespielt und uns die Gründung dieser Schule ermöglicht, damals noch völlig selbst- und kostenlos, heute sind es Betreuerinnen und Pflegerinnen auch von Waisen und Vergessenen, einst Verletzten und Versehrten, Verarmten und Verzweifelten, Hut ab!

Otto Hegnauer als Gast von Kurt Aeschbacher
Fotos von ESMONO
Fotos von ESMONO 2

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www.swissfot.ch www.100-days.net/de/projekt/haiti-schule-tut-not www.crupefoundation.org/ESMONO-school www.ESMONO.ch http://www.esmono.fr (i.Vorb.) http://www.ESMONOhaiti.ch http://www.ESMONO-haiti.ch https://www.facebook.com/pages/Soleil-sur-Montagne-Noir/171865326206715 www.rocketpark.ch/ESMONO-schule-fur-strassenkinder

Konto für Spenden: Mystal C.Melise Kto.1711038636 Sogebank Truitiers Haïti SWIFT SOGHHTPP

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