Kolumnen von Otto Hegnauer


Spielfeld der Hexen, Teufel und Gespenster
Dass Haïti am Bermuda-Dreieck liegt, ist wohl kein Zufall !

von Otto Hegnauer

( 22.9.2009 )

( auch publiziert am 22.9.2009 in
http://latina-press.com/swissfot-haiti/506/bermuda-hier-spricht-der-kapitaen/ &
http://www.presse-kostenlos.de/kommentar-und-kolumne/dass-hati-bermuda-dreieck-zufall_534072.htm &
http://www.hispaniolanews.de/joomla/index.php?option=com_content&task=view&id=6369&Itemid=120 )

Gespensterschiff

Vor unserem Haus liegt der Warteraum des Prinzenhafens.
Da treiben oft tagelang "herrenlose" Schiffe.

Vor meinem Türmli liegt der Warteraum des Prinzenhafens. Da treiben oft tagelang "herrenlose" Schiffe, nachts geistern dort gespenstische Lichtspiele. Die Schiffe geben ihre merkwürdigen Töne von sich. Dieselgeräusche, Hornstösse und mehr. Dieser Frachter hornte sechsmal, statt nur dreimal, in die Luft. Nach dreimal hätte er doch verschwinden müssen, nach den Regeln. Aber hier gelten die Regeln nicht mehr. Auch nicht die Naturgesetze, sie sind hier anders.

Vor der Insel im Norden liegt das Bermudadreieck. Das machte in den 50er Jahren von sich reden. Da verschwanden viele Schiffe. Und sogar Flugzeuge. Und man fand heraus, dass dieses Dreieck schon zu Kolumbus' Zeiten mystisch, oder mindestens paratechnologisch gewesen sei. Para-Tatsachen und Para-Geschichten waren IN, schon damals. Man dachte dazumal, und meint es manchmal noch heute, hier walten die Teufel. So nannte man das unheimliche Gebiet auch "Teufelsdreieck".

Dass Haïti am Südrand des Teufelsdreiecks liegt, gleich vor dem Tor zur Hölle, ist wohl kein Zufall. Zwar ist per Definition das Bermudadreieck ein reines Seegebiet, doch wenn man grosszügig auch das angrenzende Landgebiet mit einbezieht, gehört die Insel unweigerlich dazu. Dass diese wie das Seedreieck ein Spielfeld der Hexen, Teufel und Gespenster ist, wissen meine Leser schon längst.

Das Dreieck der Teufel ist ein berüchtigtes Seegebiet nördlich von Haïti. Das Gebiet wurde erforscht wie kein zweites der Erde, und wie kein zweites spottet es dem Begriff "Normal" denn auch Hohn. Alt-Haïti hat sich seewärts verzogen, Anomalien werden normal, das Wasser wird weiss und die Magnetfelder spielen verrückt. Hier muss Hänschen die Naturgesetze vergessen, so wie er sie in der Schule gelernt hat.

Tief unter dem Bermuda-Seegrund spukt offenbar noch Vulkanismus. Deshalb spinnt das Erdmagnetfeld. Magnetische Stürme treiben ihr Unwesen, und der Kompass kann vollkommen versagen oder wie verrückt hermwirbeln, und jede Navigtion wird unmöglich. Auch auf heutigen Luft- und Seekarten wird vor plötzlichen Störungen des Magnetfelds im Gebiet gewarnt. Schon auf Christoph Kolumbus' Schiffen spielten die Kompassnadeln verrückt. Und er berichtete von einer "Flamme, die aufs Meer stürzte", und wunderte sich warum.

Die Theorie geht von der Einwirkung elektromagnetischer Wellen auf die elektronischen Navigationshilfen aus. Dies dürfte bei Unfällen in den 50er Jahren eine Rolle gespielt haben, da elektronische Navigationshilfen eine neue Erfindung waren. Die Flugzeuge des nacherwähnten Flugs 19 zum Beispiel führten noch keine elektronischen Navigationshilfen an Bord.

Aus den vulkanischen Spalten im Meeresboden perlen ungewöhnliche Gase, Methanhydrat- und abartige Schwefel-, Strontium- und Lithium-Gase. Durch Seebeben und tektonische Bewegungen wird Methanhydrat in Methan und Wasser zerlegt und es kommt zu Methanausbrüchen, sogenannten Blowouts. Das Methan steigt in unzähligen Bläschen auf wie in einer geschüttelten Sprudelflasche. Die Dichte des Gemischs liegt dabei weit unter der des Wassers, und das Wasser wird fast zu einer Gaswolke. Gerät ein Schiff über diese "Wolke", so hat es Pech. Es verliert seine Schwimmfähigkeit und sinkt im Augenblick, da der Auftrieb laut Archimedes zusammenfällt. Es sackt sekundenschnell ab, ist gesunken und verschwunden.

Nicht genug damit. Beim Aufsteigen der Gasblasen entstehen durch Reibung mit dem Wasser elektrische Ladungen, fast wie in der Luft, die durch die Aufwärtsbewegung Strom und Magnetfelder erzeugen, welche das Auftreten von Ausfällen elektrischer und magnetischer Geräte und Instrumente von Schiffen und Flugzeugen miterklären. Kolumbus' "Flamme, die aufs Meer stürzte" und von Seefahrern erwähnte Explosionen in der Atmosphäre mögen von Methangas stammen, das in die Lufthülle aufgestiegen ist und sich entzündet hat. Besonders heute, wo solche Entzündungen an Flugzeugmotoren erfolgen könnten, die dürften auch gleich das Verschwinden von Flugobjekten erklären. Sicher ist nur eines: die Naturgesetze werden hier anders.

In der seismisch stark gestörten Region ist auch die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten sich überlagernder Wellen erhöht. Die Amplituden dieser Wellen potenzieren sich, so dass extrem hohe "Freakwaves" auftreten. Es ist wahrscheinlich, dass derartige Überlagerungen im Teufelsdreieck aus geologischen und geophysikalischen Gründen vermehrt auftreten. Solche Wellen könnten das Verschwinden von Schiffen ebenfalls erklären.

Es folgen meteorologische Eskapaden. Die United States Navy warnt vor "Microburst-Stürmen", die mit unglaublicher Gewalt und Geschwindigkeit hereinbrechen und weniger als fünf Minuten dauern können, wie ich es in Haïiti auch schon erlebte. Auch sie könnten das Verschwinden von Schiffen und Flugzeugen verursachen.

Grausige Hurrikan- und Wirbelstürme mögen plötzlich aus heiterem Himmel lospoltern und Unfälle verursachen. So waren beim 1940 gekenterten Schoner Glorisko die Segel zerfetzt und der Laderaum bis oben mit Wasser gefüllt. Ruder und Steuer waren zertrümmert. Zeitungsberichte erwähnten schwerste Stürme, die zur fraglichen Zeit in der Region wüteten.

Ich selber erlebte als Passagier einer Kursmaschine der American Airlines im Teufelsdreieck einen Hurrikan, der das Flugzeug so stark durchschüttelte, dass die Landeklappen ausfielen und wir in Miami klappenlos notlanden mussten. Die meisten schrien in Panik, aber ich selber hatte ja in meiner Pilotenausbildung etliche klappenlose Ziellandungen hinlegen müssen. Der AA-Pilot hatte mich nicht enttäuscht, und er landete uns, unnötigerweise in Socken und Schwimmwesten, glücklich zwischen Feuerwehr- und Ambulanzflotten in Miami.

Infraschall bei hohem Wellengang in Stürmen löst bei Menschen und Tieren ebenfalls Panikreaktionen aus, ohne dass eine Ursache erkannt wird. Das erklärt nicht rational begründbare Reaktionen von Schiffsbesatzungen. Infraschall breitet sich über große Entfernungen aus, so dass damit auch Havarien in Regionen mit gutem Wetter erklärbar werden. Meine Leser erinnern sich der Kommunikation zwischen Walen in "meinem" Golf und solchen im Mittelmeer, ebenfalls mittels Infraschall ( Die Wale spielen auf zum Tanz der Delphine ).

Das Dreieck der Teufel macht Schiffe und Flugzeuge zum Spielball der Hexen, Teufel und Gespenster. Die müssen eben herhalten, wenn Naturgesetze versagen. Das war seit jeher so, auch wenn der Name "Dreieck der Teufel" oder "Bermuda-Dreieck" erst neulich entstand. Seit Christoph Kolumbus haben sich hier verrückte Vorkommnisse abgespielt. Trotz Radio, Radar und anderer Geburten und Missgeburten moderner Technologie.

Wir wissen jetzt vielleicht, warum In den Geschichten aus dem Bermudadreieck Schiffe und Flugzeuge spurlos bei besten Wetterbedingungen, ruhiger See und trotz erfahrener Piloten und Mannschaften verschwinden. Auch verlassene, intakte Schiffe treiben herrenlos im Meer, während die Mannschaften verschollen bleiben. Sie haben vielleicht in einer infraschall-generierten Panik das Schiff verlassen. Über das physikalisch Mögliche habe ich oben berichtet; das wirklich Geschehene ist historisch belegt; die tatsächlichen Ursachen bleiben wohl für immer Spekulation. Dass man ja nicht stets alles hinterfragen muss, habe ich schon öfters erklärt. Aber dass Versicherungen und Gerichte anders denken, ist auch klar. Wünschen wir Ihnen viel Erfolg, und, hoffentlich, auch viel Schmunzeln !

1924 verschwand der Japanische Frachter Raifuku Maru westlich der Bahamas. Sein letzter Funkspruch soll gelautet haben: „Gefahr wie ein Dolch, kommt schnell, wir können nicht mehr fliehen". Larry Kusche konnte in seinem Buch The Bermuda Triangle Mystery – Solved nachweisen, dass das Schiff tatsächlich am 18. April 1925 nördlich des Bermudadreiecks auf dem Weg von Boston nach Hamburg in einem schweren Sturm verschwand.

Der am besten dokumentierte und meisterwähnte Vorfall ist Flug 19 ( Flight 19 ), da hier gleich mehrere Flugzeuge der US Luftwaffe untertauchten. Am 5. Dezember 1945 um 14:10 Uhr verließen fünf Bomber vom Typ Grumman Avenger den Marinestützpunkt Fort Lauderdale in Florida zu einem Übungsflug. Nach mysteriösen Funksprüchen verschwanden die Maschinen plötzlich von den Radarschirmen, und die grossangelegten Suchaktionen blieben erfolglos. Zeugen gaben an, eine Explosion am Himmel gesehen zu haben. Manche schließen daraus, dass sich aufgestiegenes Methangas an den Motoren der Flugzeuge entzündet habe, was zu einer Verpuffung geführt haben könnte, der die Maschinen schließlich zum Opfer fielen. Ein Flugboot vom Typ Martin-Mariner wurde im Rahmen der gigantischen Luft- und Suchaktion nach Flug 19 ebenfalls unsichtbar. Es wurden weder Wrackteile gefunden noch stieß man auf Lebenszeichen der Insassen. Bei der Suche stürzte auch das Suchflugzeug ab. Zum Glück drückte kein ebenfalls verrückter Präsident den roten Knopf, der die atomaren Abwehrraketen losglassen hätte....

Ein weniger militärischer Vorfall betrifft eine Passagiermaschine vom Typ Douglas DC-3. Sie war am 28. Dezember 1948 mit 37 Personen auf dem Weg von Puerto Rico nach Miami. In seinem letzten Funkspruch habe der Pilot gesagt, die Maschine sei 50 Meilen südlich von Miami und er könne die Lichter der Stadt bereits sehen. Der hatte offenbar Probleme mit der Geographie. Kurz darauf waren Flugzeug und Passagiere nicht mehr vorhanden.

1963 entschwand das Tankschiff Marine Sulphur Queen mit 39 Mann Besatzung. Der Tanker legte am 2. Februar 1963 in Beaumont ab, ein letzter Funkspruch kam am 4. Februar um 01:30 Uhr. Um 11:23 Uhr schlug ein Versuch, Funkkontakt mit dem Schiff aufzunehmen, fehl. Zu diesem Zeitpunkt hätte es sich in der Nähe der Dry Tortugas, einer Inselgruppe im Golf von Mexiko befinden müssen. Als das Schiff nicht wie geplant am 7. Februar in Norfolk ( Virginia ) ankam, begann eine sechstägige Suchaktion, in deren Verlauf 350.000 Quadrat-Seemeilen abgesucht wurden. Am 21. Februar fand ein Boot der US Navy ein Nebelhorn und eine Rettungsweste der Marine Sulphur Queen – 12 Seemeilen südwestlich von Key West.

In der "normalen" Welt setzen Naturgesetze die Grenzen des Möglichen. Im Teufelsdreieck sind die Naturgesetze ausser Kraft, und alles scheint möglich. Gar keine Grenzen mehr gesetzt sind jedoch der Phantasie der Autoren, denen eine Flut von phantastischer Literatur und Filmerzeugnissen zu verdanken ist. So leben zum Beispiel laut Ivan T. Sanderson ( Invisible Residents 1970 ) sogar Außerirdische auf dem Meeresboden des Teufelsdreiecks. Sind Teufel nun irdisch, unter- oder ausseridisch ?

Hexen, Teufel und Gespenster spielen überall dort eine Rolle, wo Ereignisse mit bekannten Mitteln nicht mehr erklärbar sind. Aus meinen langen Erfahrungen im Türmli kann ich nur sagen, dass sich hier die Naturgewalten austoben wie nirgends - die können alles bewirken, alles erzeugen, alles vernichten. Die werfen sogar Naturgesetze über den Haufen, schütteln sie mal tüchtig durcheinander, wie Flugzeuge über, oder Schiffe im Bermudadreieck. Und dass das hier auf der Insel erst ein kleiner Vorgeschmack ist von dem was sich da draussen im offenen Meer des Teufelsdreiecks abspielt, liegt auf der Hand.

( siehe auch:
Computer zwitschern über das Meer
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Ein Seebär spricht

Was bin ich froh, dass Du mir ein sprachliches Problem abgenommen hast. Ein Schiff "HORNT" -- natürlich ! Seit Jahrzehnten suche ich den passenden Begriff. Das Gerät ist ein "Typhon", ein auf Schiffen mit Druckluft betriebenes Schallgerät, das je nach Wetter bis zu 16 km weit zu hören ist. Aber kein Schiff "typhooont", oder ? "Trööten" ist auch keine gute Wortwahl. Also, Danke. -- Ein guter Freund in CostaRica, noch aktiver Kapitän, erklärt folgendes dazu:

6xKurz+1xLang

= Bootsrolle/Bootsdrill ( weist jedem Besatzungsmitglied seine besondere Aufgabe zu, wenn im Notfall die Rettungsboote zu Wasser gelassen werden müssen )

Nachts 6xLang

bedeutet in aller Regel: "Ungebetener Besuch an Bord", also Crew-Alarm.

Mehr als dreifaches Hornen

Aus Erfahrung weiss ich aber auch, dass ein mehr als dreifaches Hornen ein Besatzungsmitglied an Land "aufwecken" will, sonst geht's ab ohne ihn... Das kommt häufiger vor, als gemeinhin geglaubt wird.

Das muss die Lösung sein ! Es war ja stockfinstere Nacht, und kein anderes Schiff weit und breit. Also "Piraten an Bord" fällt aus, und "Besatzungsmitglied an Land" ist unwahrscheinlich, ohne Beiboot und so weit draussen im Meer. Kommt nur in Frage "Besatzungsmitglied bei einer dunkelhäutigen Meerjungfrau verschlafen", die sind nämlich unsichtbar, im Bermuda-Dreieck ! Übrigens: TUUTEN fänd ich fast noch besser.

(neue Zuschrift:) "Keine Piraten an Bord"-- da bin ich mir nicht so sicher. Sie können in kleinsten Booten kommen, mit Stechpaddel -- und natürlich der Machete. Erlebt haben wir seinerzeit schon, dass des Nachts "stowaways"- so werden die blinden Paxe benannt - durch die Gänge der Aufbauten huschten, um etwas Essbares zu finden, wenn nicht mehr ! Auch dann: Alarm ! wo einer ist, können mehrere sein. Leider sind in dieser Beziehung schon die schlimmsten Dinge passiert. --------------

Das Schiff auf Deinem Foto gehört entweder "Thien+Hyengo" oder "Seabord", bzw. fährt für diese Läden.

Danke, mein Kapitän. Jetzt wird's grad noch einmal eine Runde interessanter droben, auf meinem Türmli, akustisch auch nachts. -- Mit "Seabord" hast Du ins Schwarze getroffen, denn diesen Namen kann ich oft mit dem Feldstecher lesen, auf den Schiffen aufgemalt, in Riesen-Lettern.

Du kennst Dich beim Fliegen aus, da haben sie noch AM-Funk bei 118-135Mc; wenn Du mehr über das Schiffs(UN)wesen erfahren möchtest, höre auf Kan. 16 (156,800Mc) SchmalbandFM, das ist der intl Anrufkanal, oder gerne auch drunter und drüber die restl Kanäle. Auf diesen Kanälen ist, besonders nachts bei mehreren auf der Reede liegenden Schiffen, das lokale TV keine Konkurrenz mehr. Tue Dir einfach einmal die Freude. ---

( Inzwischen existieren bereits sehr gute "software-defined-radios", kaum noch grossartige phys. Hardware, geht mit PC exellent ) -- Oder auch besser nicht, wahrscheinlich müssten wir Leser und Nutzniesser Deiner exellenten Berichte dann viel länger auf den nächsten warten...)

Mal sehen, ob sich das später mal unter "Recherchen" platzieren lässt. "Unterhaltung" liegt kaum mehr drin, Du scheibst ja selbst was sonst mit den nächsten Kolumnen geschehen würde...

Die Nachrichten hierzulande über mein "Land-der-Berge" sind widersprüchlich, obwohl es Jahrzehnte gedauert hat, bis die Häufigkeit der Berichte stetig anstieg. Womit erklärst Du Dir dieses wiedererwachte Interesse?

Jaa, ist ja klar. Wie Du sicher gelesen hast, habe ich mehrmals beschrieben wie Haïti endlich und geradezu explodiert ( zum Beispiel Nun ist es offiziell - Haïti ist sicher ! ). Ist es da ein Wunder, dass das Medieninteresse auf der ganzen Welt endlich erwacht ist und nachhlt, was es so lange verschlafen hat ?

Joo - das Bermuda-Dreieck hatte mich auch öfter im Bann -- wir kreuzten es regelmässig, dann schrieb der Charles Berlitz sein Buch darüber - und es war immer noch spannend. Deinen pragmatischen Erklärungen kann ich gut folgen.

Ich musste einst einen Kapitän enttäuschen, nachdem wir 'an St.Thomas BVI vorbei' bei ruhigem Wetter einige "Ping" hörten. Tatsächlich ein starkes Sonar-Echo von einer Nebeninsel, auf der bekanntermassen US-Kriegszeugs "rumstand". Wäre schnell vergessen gewesen, wenn nicht parallel dazu unser Kreiselkompass ausgefallen wäre; da dieser ja solange mit dem Autopiloten verheiratet ist, bis eine Menschenhand auf "Handsteuer" stellt, kurvte das Schiff einigermassen lustig für kurze Zeit durch die Gegend.

Natürlich hatten wir vorher über das Dreieck gesprochen und ich sah dem Kapitän eine merkwürdige Nervösität an. (Der Magnetkompass stimmte aber noch........) Als ich dann kurz darauf einen elektrischen Schaden am Anschütz-Kreisel beseitigt hatte, war er nicht amused: "Ihr Techniker nehmt uns aber auch alle Illusionen !!!"; dieser Kapitän hatte dann auf Trinidad geheiratet, eine Cocofarm betrieben und blieb seitdem für uns verschollen. ----- Vielleicht war er doch noch einmal durch's Dreieck gekreuzt um nach dem Rechten zu sehen?? -----

Berichtigen muss ich, dass ich selber kein Cpt bin, sondern nur der technische Teil des Ganzen. Die Tuuut-Infos und die Schiffs-Identifizierung stammen von einem noch aktiven Cpt aus CostaRica. Er selber kommt hin- und wieder nach PaP mit seinen Schiffen.

Anbei ein Föteli einer meiner Lieblingsplätze hier an der Ostsee.

Ostsee

Kennst Du übrigens die haitianische Geschichte von dem deutschen U-Boot, welches nur Wasser bunkern und Früchte/Obst aufnehmen wollte ? Ich bin nicht mehr sicher, ob es im oder vor dem IIWK war. Soll wohl an der südlichen Halbinsel, also Jeremie aufgetaucht sein. Bin gespannt, ob diese Geschichte noch lebendig ist !!!

Ist unbekannt und offenbar wieder abgetaucht, falls es bei mir nochmals zu einem Tauchgang kommt, werde ich die Augen offen halten ! Und übrigens: komm doch mal zu mir und erzähl mir weitere Geschichten zu den Schiffen !

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